Ayurveda

Mit Schwermetallen belastet

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Konsument 3/2009 veröffentlicht: 25.02.2009

Inhalt

Schädigungen von Leber und Niere

Amerikanische Wissenschaftler untersuchten rund 200 Präparate, ein Fünftel davon war mit Blei, Cadmium, Arsen oder Quecksilber verseucht. Teilweise überschritt die Dosis den erlaubten Grenzwert um das 10.000-fache. Bei Einnahme der Mittel drohen Schädigungen von Leber und Niere sowie des blutbildenden Knochenmarks.

Immer wieder Bleivergiftungen

Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum registriert immer wieder Bleivergiftungen, die auf die Einnahme von ayurvedischen Arzneien zurückzuführen sind. Symptome sind Bauchkrämpfe, Leberentzündungen und neurologische Störungen bis hin zum Koma. Besonders verseucht sind Rasa-Shastra-Medikamente, die von den Herstellern absichtlich mit Schwermetallen versetzt werden. In Deutschland fielen folgende Divya-Präparate durch ihre hohe Belastung auf:

  • Arogyavardhani Vati
  • Giloy Sat
  • Hajrulyahut Bhasm
  • Medohar Vati
  • Punarnavadi Mantur und
  • Ashmarihar Ras

Importverbot

Für derartige Mittel gilt zwar ein Importverbot, dennoch werden sie immer wieder vom Zoll beschlagnahmt. Wie auch andere Medikamente sollten Ayurveda- Produkte nicht per Internet bezogen werden, da hier jegliche Kontrolle fehlt.

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Bild: VKI