Bade-Otitis: Wasser im Ohr

Föhn statt Wattestäbchen

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014

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Die Badesaison ist angelaufen und bei den HNO-Ärzten werden sich die Fälle von Patienten mit schmerzhaften Entzündungen im Gehörgang häufen.

Ursache der Probleme ist häufig eine durch Bakterien ausgelöste sogenannte Bade-Otitis. Vor allem stark chloriertes, aber auch planktonreiches Wasser begünstigt diese Erkrankung.

Wie entsteht Bade-Otitis?

Haupterreger ist mit Pseudomonas ein Keim, der von Haus aus im Gehörgang sitzt. Kommt beim Schwimmen oder Tauchen Wasser ins Ohr, quillt das Ohrenschmalz auf und das Wasser kann nicht mehr abfließen.

Was hilft?

Viele versuchen dann, das Ohr mit einem Wattestäbchen vom Wasser zu befreien. Dabei entstehen kleine Verletzungen im Gehörgang, die als Eintrittspforte für Pseudomonas dienen. Wesentlich besser ist es, den Gehörgang mit einem Föhn zu trocknen. Wer immer wieder unter verlegten Ohren leidet, kann sich den Gehörgang vor der Badesaison vom HNO-Arzt reinigen lassen.

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