Bioresonanz für Allergiker

Unverträglich

Seite 1 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.04.2013

Inhalt

Test Bioresonanz: Das Verfahren wird zur Diagnose (und Behandlung) von Lebensmittelunverträglichkeiten angeboten. Im Test konnte deise Methode nicht überzeugen.

Cartoon: Pitter

Fisch, Eier, Nüsse, Sellerie, Milchprodukte: Für viele ist die Frage nach (mindestens) einer der genannten Zutaten im Essen obligatorisch, wenn sie im Restaurant etwas bestellen.

Nahrungsmittelintoleranz

Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden Schätzungen zufolge an Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Nahrungsmittelintoleranz beziehungsweise echte Allergie).

Symptome bei Nahrungsmittel-Allergie

Eingangs aufgezählte Speisen gelten dabei als Hauptverursacher für typische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausschläge, Schnupfen, Asthmaanfälle oder gar einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Die Lebensmittel werden als körperfremde Substanzen bewertet, gegen die es den Organismus zu schützen gilt. Bereits geringste Mengen des Allergens genügen, um eine ganze Abwehr-Kaskade mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen in Gang zu setzen.

Nahrungsmittelunverträglichkeit: In Kindheit und Erwachsenenalter

Zunächst steht die Abklärung im Vordergrund, gegen welche Nahrungsmittel eine Unverträglichkeit besteht. Diese kann sehr spezifisch, also auf ein einziges Lebensmittel beschränkt sein oder aber ganze Lebensmittelbereiche umfassen. Nicht selten tritt sie bereits in frühester Kindheit auf, sie kann sich jedoch auch erst im Erwachsenenalter von einem auf den anderen Tag bemerkbar machen.

Allergie: Selbstbeobachtung von Vorteil

Ursache können dabei auch Nahrungsmittel sein, die wir zuvor problemlos in größeren Mengen konsumieren konnten. Da jedoch Ursache und Wirkung keineswegs immer unmittelbar zusammenfallen, ist die Suche nach den möglichen Auslösern oft nicht so einfach. Hilfreich ist hier eine gute Selbstbeobachtung. Diese bringt den Arzt oder Allergologen mitunter überhaupt erst auf die Fährte, dass eine Nahrungsmittelunverträglichkeit im Spiel sein könnte.

Testverfahren: Pricktest und IgE-Antikörper

Die genauere Abklärung findet dann in einem Allergieambulatorium oder Allergie-Zentrum statt. Dafür muss man allerdings viel Zeit mitbringen, da es momentan noch kein Testverfahren gibt, das für sich alleine zuverlässig genug wäre, um eine Nahrungsmittelallergie eindeutig zu belegen. Zur Anwendung kommen in der Regel der sogenannte Pricktest sowie die Messung von spezifischen Antikörpern (IgE) im Blut. Beim Pricktest werden mehrere verdächtige Allergene in geringer Dosierung auf die Haut aufgetragen und diese wird dann an der Auftragsstelle angeritzt. Nach 20 bis 30 Minuten wird kontrolliert, ob und wo eine Rötung oder Quaddelbildung auftritt. Beim Antikörpernachweis bietet alleine der IgE-Test einen Anhaltspunkt.

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
22 Stimmen

Kommentare

  • Aussagen im Bioresonanz-Artikel sehr widersprüchlich und nicht objektiv
    von Nik P. am 29.04.2013 um 11:51
    Ich bin ein Befürworter der Bioresonanz und möchte ihren Artikel dahingehend kritisieren, dass die Art und Weise wie der Test durchgeführt wurde, weder objektiv noch aussagekräftig ist. Auch die Beweisführung mit der Testung im Allergiezentrum lässt keine "unverträgliche" Aussage über die Bioresonanz zu. Hingegen die Tipps über Selbstbeobachtung etc. finde ich gut. In Bezug zur Bioresonanz wird in der Schulmedizin großteils von einem unterschiedlichen Sichtweise ausgegangen. In KRANKENhäusern und Arztzentren wird der Mensch meist noch nach dem "newtonschen Weltbild" behandelt. Man nimmt an, dass der Körper wie eine Maschine funktioniert und dementsprechend wird verabreicht, herausgeschnitten, erneuert und ersetzt. Heute wissen wir, seit den Entdeckungen in der Quantenphysik, dass dem nicht so ist. Die Bioresonanz bietet ein energetisches Verfahren und sollte meines Erachtens auch nicht direkt mit schulmedizinischen Methoden verglichen werden. Die Frau mit der Selbstdiagnose "Blähbauch" müßte doch nach all den getesteten Instituten bereits "vertherapiert" worden sein?! Man bekommt doch bei jeder Bioresonanz-Sitzung bereits eine "Schwingungstherapie". Wer dann letztendlich ein wirkliche Hilfe für die Dame war (Arzt oder Energethiker), möchte ich hiermit auch in Frage stellen. Auch die Erwartungshaltung der Testperson spielt bei der Beurteilung eine wesentliche Rolle. Ich möchte weder die Schuldmedizin ankreiden noch die Bioresonanz als die beste Methode hinstellen, aber seien wir uns doch ehrlich. Die Menschen gehen meist erst dann zum Energethiker, wenn sie bereits einen Ärztemarathon hinter sich haben. Ich möchte nicht wissen, was die Krankenkassen hierfür bezahlen müssen?! Eine Methode und ein verwendetes Gerät sind eben nur so gut, wie der Anwender, Arzt oder Therapeut der dahinter steht. Leider ist das Energethiker-Gewerbe nicht ausbildungstechnisch reglementiert und so passiert auch einiges Unheil in diesem Bereich. Hier wäre der Gesetzgeber angehalten etwas zu tun, aber dann müssten auch die Krankenkassen einspringen. Die ganzen Kosten müßten dann schließlich nicht vom Konsumenten allein getragen werden. Ausserdem bin ich der Meinung, dass ein mündiger Bürger auch eine gewisse Selbstverantwortung hat, sich vorher zu informieren mit wem er sich einläßt. Als Konsument würde ich mir wünschen, dass es in Zukunft mehr Zusammenarbeit zwischen Ärtzen und Energethikern gibt.
  • Objektiver Erfahrungsbericht (Bioresonanz Allgemein)
    von Kirchilino am 28.04.2013 um 09:54
    Vorab möchte ich gleich mal anmerken, dass ich weder damit Geld verdiene noch sonst irgendwie Werbung dafür machen möchte da ich auch selber dem ganzen „Hokuspokus“ sehr kritisch gegenüber stehe. Zum Glück kann ich aber die Testergebnisse zum Thema Bioresonanz nicht bestätigen. Jedoch habe ich als starker Pollen-Allergiker (Feb – Juni) nach vorab medikamentöser Behandlung (Zyrtec, usw. ) die dann nach einiger Zeit nicht mehr geholfen hat, die Bioresonanz ausprobiert. Glücklicherweise hatte ich damit großen Erfolg, jedoch wie in der Zeichnung auf Seite 47 gut dargestellt mit extremen Kosten. Der wesentliche Vorteil aber war, dass es absolut keine Nebenwirkungen gegeben hat. Leider hat von einem aufs andere Jahr die Behandlung nicht mehr gewirkt, obwohl ich mehr als 10 Jahre in Behandlung war. (Anmerkung: Es hat zu dieser Zeit ein Wohnortwechsel stattgefunden) Natürlich habe ich auch noch alle anderen „Nicht-Schulmedizinischen“ Behandlungsmöglichkeiten (Schüssler, Akkupunktur)ausprobiert aber leider hat mir nichts geholfen. Da die diversen Medikamente noch immer keinen Erfolg bringen musste ich jetzt sogar schon auf Cortison (Volon A) umsteigen um eine Erleichterung im Frühjahr zu erreichen. Somit bin (war) ich sehr froh darüber, dass mir ein Kollege die Bioresonanz empfohlen hat wenngleich sich deren Wirkung aus unerklärlichen Gründen leider in Luft aufgelöst hat.
  • Kontrollkriterien im Test widersprüchlich?!
    von glechner2 am 28.04.2013 um 09:32
    Im Einleitunstext zum Test heißt es "Diagnose von Prick- und IgE-Tests nur bedingt tauglich" und dann wurden genau diese Tests als Beweis für die Unrichtigkeit der Testergebnisse aus der Bioresonanzaustestung herangezogen?! Mir geht es hier nicht darum die Bioresonanz zu verteidigen, sondern ich erwarte mir von einem seriösen Test eine schlüssige "Beweisführung".
  • Zaubersprueche
    von klarkopf am 25.04.2013 um 13:16
    Sehr huebsche Diagnose: belastet sind "...Uterus und Gebärmutter." Aha. Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Uterus und Gebaermutter erklaeren? Die meisten der genannten "Allergene" wuerden eher auf eine Histaminunvertraeglichkeit hindeuten als auf Lactose- oder Fructoseunvertraeglichkeit. Aber mit der "Therapie", auf alle die genannten Lebensmittel bzw. Zusatzstoffe zu verzichten - um genau zu sein: lebenslang (und nicht nur bis zum Ende der Behandlung: worin denn bestuende die?) - lassen sich gewiss viele Nahrungsmittelunvertraeglichkeiten bremsen bzw. verhindern. Freilich bleibt dann so gut wie nix mehr zu essen uebrig. Als symptomatisch aehnlich Betroffene - systemische Mastozytose - kann ich nur raten: 1) Besuch eines sehr guten Allergiezentrums (meins war das FAZ in Wien 21, worauf die Ueberweisung in eine Spezialambulanz des AKH folgte) - Kosten traegt die KK 2) Bei Verdacht auf Allergene strikte Ausgliederung aus der Nahrung - kostenneutral 3) moeglichst ausschliesslich frisch und selbst zubereitete Speisen aus moeglichst bio-zertifizierten Zutaten, Vermeiden von Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln, "Aromen", kein Aufwaermen, keine Restaurantbesuche, keine "Convenience"-Produkte - Kosten: ja, teurer als fast food und Kantinenessen und ja, um einiges zeitaufwendiger als Restaurant oder in der Microwelle aufgewaermte Fertignahrung umstaendlicher, wenn nicht die Umgebung (Familie) mitmacht erfordert Lern- und Umstellungsbereitschaft beim Einkaufen und Kochen (mehrmals in der Woche einkaufen, statt X, Y verwenden, usw. Rezept muss oft "auf eigene (Koch)Faust" eruiert werden. Erfolg: Linderung bis Verschwinden der Symptome weitgehend garantiert."Heilung" ohnehin meistens nicht moeglich - wohl aber manchmal eine schrittweise Desensibilisierung. Ach, ich bin dumm: ich sollte eine bioresonate Bioenergetikordination aufmachen... schon waere meine Mastozytose ein echter Gewinn!
Bild: VKI