Bisphenol A

Wird verboten

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Konsument 1/2011 veröffentlicht: 15.12.2010

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Gefährliche Produkte: Wir informieren über Sicherheits- und Qualitätsmängel, Rückrufaktionen, geben Warnhinweise und Tipps für mehr Sicherheit. Diesmal: Bisphenol A

Nach jahrelangem Tauziehen hat sich die EU zu einem Verbot des hormonaktiven Stoffes Bisphenol A (BPA) in Babyflaschen durchgerungen. Ab 1. Juni 2011 dürfen solche Produkte nicht mehr verkauft werden. In Österreich wird sich das Verbot auch auf Schnuller und Beißringe erstrecken. BPA steht im Verdacht, unfruchtbar zu machen, die Gehirnentwicklung zu schädigen und Brustkrebs auszulösen.

Einer kürzlich publizierten Studie zufolge bauen Kinder BPA außerdem wesentlich langsamer ab als Erwachsene. Noch Ende September hatte die als industrienah kritisierte EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die in Babyartikeln enthaltenen Mengen von BPA als unbedenklich eingestuft. Doch das EU-Parlament und eine wachsende Zahl von Mitgliedsländern (darunter Österreich) hatten sich für ein Verbot ausgesprochen. Bereits heute sind BPA-freie Produkte auf dem Markt – achten Sie auf die Kennzeichnung „ohne BPA“ oder „BPA free“.

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