Blutdruckmessgeräte

Dem Hochdruck auf der Spur

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Konsument 1/1999 veröffentlicht: 01.01.1999

Inhalt

  • 8 von 20 Modellen messen nicht genau
  • Handhabungsfehler verfälschen die Meßergebnisse
  • Ein großer Speicher erleichtert die regelmäßige Kontrolle

 Bluthochdruck – Hypertonie – ist in den Industrieländern die Todesursache Nummer eins: Er läßt die Gefäße rascher altern und bahnt Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall den Weg. Nicht genug damit – es kann zu Nierenversagen oder Netzhautblutungen kommen. Ohne Gegenmaßnahmen verschlimmert sich Bluthochdruck laufend.

Rund 1,5 Millionen Österreicher sind Hypertoniker. Weil man anfangs die Krankheit nicht spürt, weiß ein Drittel der Betroffenen gar nicht, daß Gefahr droht. Ein weiteres Drittel weiß davon, nimmt aber die Krankheit nicht ernst oder behandelt sie nicht konsequent genug. Und selbst jene, die behandelt werden, erreichen selten einen normalen Blutdruckwert.

Regelmäßige Selbstmessung hilft

Nur regelmäßige Selbstmessung hilft, diese krasse Unterversorgung zu ändern. Deshalb plant auch die Gemeinde Wien im Rahmen des Wiener Gesundheitsförderungsplanes "Wien vital" ein Schwerpunktprogramm zum Thema Bluthochdruck. Selbstmessen zahlt sich aus: Man kann Lebensjahre und höhere Lebensqualität gewinnen.

Der Blutdruck ist keine statische Größe, sondern hebt und senkt sich gleich einer Welle. Je nachdem, was man im Laufe des Tages unternimmt, schwankt er zusätzlich. Im Schlaf und in Entspannung sinkt er ab, wenn man sich aber konzentriert, Sport treibt oder Belastungen ausgesetzt ist, schnellt er in die Höhe.

Bild: VKI