Blutdruckmessgeräte

Fehlanzeige

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Konsument 12/2001 veröffentlicht: 01.12.2001

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  • Einzelmessungen wenig aussagekräftig
  • Falsche Ergebnisse durch Handhabungsfehler
  • Ärgernisse im Detail

Rund 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind Hypertoniker, das heißt sie leiden an hohem Blutdruck. Wobei „leiden“ der falsche Ausdruck ist, denn das Heimtückische an dieser Krankheit ist, dass man sie anfangs überhaupt nicht spürt. So kommt es, dass über 60 Prozent der Betroffenen entweder gar nichts von ihrer Erkrankung wissen oder zu leichtfertig damit umgehen.

Schwerwiegende Folgen

Die Folgen anhaltenden Bluthochdrucks sind jedenfalls schwerwiegend: Er lässt die Gefäße rascher altern, bahnt Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall den Weg und kann zu Nierenversagen oder Netzhautblutungen führen. Ohne geeignete Gegenmaßnahmen (siehe Kasten „Zivilisationskrankheit Bluthochdruck“) verschlimmert sich Bluthochdruck laufend.

Einmal jährlich prüfen lassen

Grundsätzlich sollte jeder Erwachsene einmal jährlich seinen Blutdruck kontrollieren lassen. Dies kann beim Hausarzt oder in der Apotheke erfolgen. Aussagekräftiger sind freilich regelmäßige (Selbst-)Messungen über einen längeren Zeitraum hinweg, weil man erst so einen vorhandenen Trend feststellen kann. Erschwerend kommt nämlich hinzu, dass der Blutdruck bei jedem Menschen je nach Tageszeit und körperlicher oder geistiger Anstrengung schwankt: Vormittags und gegen Mittag ist er am höchsten, in der Früh und am Nachmittag niedriger. Gegen drei Uhr nachts erreicht er sein Minimum.

Bild: VKI