Brillenabo

Zinsenlos zur neuen Brille

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

Inhalt

Um gegen die Optikerketten bestehen zu können, bieten österreichweit kleinere Optiker ein „Brillenabo“ an.

Die Kunden bezahlen dabei im Rahmen eines Verbraucherkredits in 12 oder 24 Monatsraten exakt den vereinbarten Verkaufspreis. Sämtliche Kreditzinsen und -gebühren übernimmt der Händler. Kreditgeber ist die aus der IKEA-Gruppe hervorgegangene Ikano-Bank. Hinter dem Brillenabo selbst steht ein privates deutsches Unternehmen, mit dem man als Kunde aber nicht in Kontakt kommt. Die teilnehmenden Optiker findet man unter www.das-brillenabo.at.

Werbung ist nicht 100 %ig einwandfrei

Unser einziger Kritikpunkt betrifft die Werbung unter dem Motto: „Brillen, die so günstig sind, dass man sich öfter mal was Neues leisten kann.“ Zum einen sollte man natürlich die Preise vergleichen und zum anderen sollte man auch bei relativ kleinen Beträgen reiflich überlegen, ob man sich eine zusätzliche monatliche Belastung tatsächlich leisten kann. Auch die Bezeichnung Brillenabo entspringt dem Wunschdenken des Unternehmens. Kein Kunde ist verpflichtet, nach Abzahlung des Kredits gleich wieder eine neue Brille zu kaufen.

Brillenabo.de (Bild: Screenshot) 

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
3 Stimmen

Kommentare

  • Das ist nicht neu, es gibt auch seriöse Österreichische Optiker die ähnliches anbieten!
    von Hueher am 09.04.2014 um 10:19
    Meine neue Brille hat Garantie und kostet € 9,90,- pro Monat bei einer renomierten österr. Optikerkette! Das beinhaltet Bruch, Verlust und nach 2 Jahren eine neue Brille............... Ich bin zufrieden mit dem Angebot, denn bei Problemen habe ich nur österr. Ansprechpartner( Versicherung, Optiker ).
Bild: VKI