Damenrasierer und Epilierer

Nass ist Trumpf

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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  • Ob epilieren oder (nass) rasieren, ist Geschmackssache
  • Im Praxistest gefielen die Nassrasierer am besten

Mit den steigenden Temperaturen weicht die Bekleidung zunehmend nackter Haut. Alljährlich stehen deshalb viele Frauen vor der Frage, wie lästige Härchen am besten und schonendsten zu entfernen sind. Wir helfen bei der Entscheidung und präsentieren Ihnen die Testergebnisse für neun Geräte: Nassrasierer, elektrische Rasierer und Epiliergeräte. Als einziges getestetes Modell lässt sich ein Gerät von Braun (siehe Tabelle) sowohl als Rasierer als auch als Epilierer verwenden.

Schneiden vs. Rupfen

Zwischen Rasieren und Epilieren besteht ein grundsätzlicher Unterschied: Der Rasierer schneidet das Haar direkt an der Hautoberfläche ab. Nach ein bis drei Tagen muss diese Prozedur wiederholt werden. Der Nachwuchs wirkt dicker, da beim Rasieren die feinen Spitzen gekappt werden. Ähnlich der Wirkung des Kalt- und Warmwachses wird mit dem Epilierer das Haar an der Wurzel ausgezupft. Bis ein neues sprießt, vergehen meist drei bis fünf Wochen. Der Nachwuchs wird nach und nach schwächer und dünner. Allerdings wachsen nicht alle Haare im selben Rhythmus – am Anfang muss deshalb öfter epiliert werden. Und: Dieser Vorgang eignet sich nur für die Unterschenkel, an allen anderen Körperpartien wäre die Anwendung zu schmerzhaft.

Bild: VKI