Diäten: Glyx-Diät

Kein Glyx-Griff

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Konsument 8/2004 veröffentlicht: 21.07.2004

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Die Autorin der „Magischen Kohlsuppe“ stellt in ihrem neuen Diätratgeber „Die Glyx-Diät“ Abnehmen mit Glücksgefühlen in Aussicht. Doch wer sich an die Vorgaben hält, isst zu fett.

Glyx zeigt Anstieg des Blutzuckerspiegels

Zentrales Element sämtlicher Glyx-Diäten ist der glykämische Index, abgekürzt Glyx. Er gibt an, wie schnell die Kohlenhydrate eines Lebensmittels den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Bei Lebensmitteln mit niedrigem Glyx (unter anderem Vollkornprodukte, Obst, Gemüse) erfolgt das nur langsam, bei Lebensmitteln mit hohem Glyx sehr schnell. Doch was rasch in die Höhe geht, wird auch rasch wieder abgebaut, man wird wieder hungrig. Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index sättigen länger.

Niedriger glykämischer Index wichtig 

Hier setzt die Diät an: Wer hauptsächlich Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index isst – so der Grundgedanke – nimmt ab und hält das Gewicht, sofern die Ernährungsweise beibehalten wird.
Zusätzlich setzt die Autorin auf Fatburner. Als solche bezeichnet sie Lebensmittel, die an sich schlank machen sollen. Doch das mittlerweile oft zitierte Blatt Kohl oder ein anderes Lebensmittel, in das der Körper so viel Verdauungsenergie steckt, dass man vom Essen schlank wird, existiert (leider) nicht.

Suppentage als Einstieg

Eröffnet wird die Diät jedenfalls mit „Fatburner-Suppentagen“. Drei Tage lang gibt es ausschließlich warme Suppe, Tee und Wasser. Danach folgen „Glyx-Fatburner-Wochen“ mit vorgegebenem Speiseplan. Alles in allem ist die Diät auf vier Wochen angesetzt.

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Bild: VKI