E-Card: krank im Urlaub

Nicht überall hilfreich

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KONSUMENT 7/2012 veröffentlicht: 12.06.2012

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Wer im Urlaub krank wird, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Selbst in den anderen Mitgliedstaaten der EU gilt die eigene Krankenversicherungskarte zum Teil nur mit Einschränkungen.

Der Abschluss einer Reiseversicherung ist deshalb durchaus empfehlenswert. "Es geht nicht darum, die E-Card schlecht zu reden, sondern darum, den Reisenden ein böses Erwachen zu ersparen, das sie in manchen Ländern und speziellen Situationen erleben könnten", so der Leiter des Bereiches Recht im VKI, Peter Kolba.

Unzureichende Leistungen

In Italien und Frankreich etwa müssten die Rechnungen der öffentlichen Kassenpraxen und Spitäler auch mit einer Europäischen Krankenversicherungskarte selbst beglichen werden. In Griechenland, Spanien und Italien gebe es immer wieder Beschwerden über unzureichende Leistungen.

Vorfinanzierung: rückerstattet wird nur ein Bruchteil

Ohne Reiseversicherung müssten entstehende Kosten vorfinanziert und nachher in Österreich bei der Sozialversicherung eingereicht werden. Dafür benötigt man eine detaillierte Rechnung über die einzelnen Leistungen. Zurückerstattet wird hingegen meist nur ein Bruchteil.

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