Editorial: Sparen wo es geht...

Friseur, eigene Waschmaschine und Heizkosten- alles zu teuer!

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Konsument 10/2003 veröffentlicht: 26.09.2003

Inhalt

Ein Kommentar von " Konsument" Chefin vom Dienst Veronika Kaiser

Liebe Leserinnen, liebe Leser!  

Herr und Frau Österreicher sparen so viel wie schon lange nicht mehr, ließ die Oesterreichische Nationalbank unlängst verlauten. Sparen bedeutet überflüssige Ausgaben vermeiden. Warum also nicht ein Gerät, das man nur selten braucht, ausborgen statt teuer kaufen? Das würde gleichzeitig auch wertvolle Rohstoffe schonen und den Müllberg verringern. Doch was sich in der Theorie so schön anhört, stößt in der Praxis auf Probleme. Genaueres lesen Sie im Test „Werkzeugverleih“ auf Seite 20.

Trend zum Selbermachen

Geld sparen lässt sich auch anders. „Selbst ist die Frau“, sagen sich viele Österreicherinnen und färben ihre Haare selbst. Doch dies kann unerwünschte Ergebnisse bringen, zeigt unser Test auf Seite 34. Wer den heißen Wunsch nach einer Sauna hegt, kann sie – dank Selbstbausatz – kostengünstig selbst aufstellen. Das klappt durchaus, wie einige VKI-Mitarbeiter aus eigener Erfahrung bestätigen können. Worauf Sie dabei achten sollten, lesen Sie auf Seite 11. Manche sind zum Sparen gezwungen: Alleinerzieherinnen, die sich keine teure Waschmaschine leisten können, möchten wissen, wie gut sie mit einem Billig-Angebot bedient sind. Wir raten von „Billigsdorfern“ nicht grundsätzlich ab, aber Kompromisse müssen Sie machen. Welche, steht auf Seite 25.

Gut für die Umwelt

Sparen können Eigenheimbesitzer auch mit der neuen Brennwert-Technologie. Das verwundert, wo so ein Gerät für Heizung und Warmwasserbereitung doch an die 5000 Euro kosten kann (siehe Seite 17). Doch bei der nächsten Gasrechnung wird die Brieftasche aufatmen – und die Umwelt. Denn auch bei Abgasen sind die neuen Brennwertkessel extrem sparsam.

 

 

 

Veronika Kaiser, Chefin vom Dienst

 

 

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