"femal" gegen PMS

Teures Placebo

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Allergische Reaktionen möglich: femal

Um das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln zum Blühen zu bringen, wird bienenfleißig an Täuschungsmanövern gearbeitet. So startete im Herbst die Firma Solvay Pharma eine Werbekampagne für das Produkt femal. Es soll der Behandlung des Prämenstruellen Syndroms (PMS), unter dem ein Großteil der Frauen im gebärfähigen Alter vor und während der Menstruation leidet, dienen.

Präsentation

Auf einer Pressekonferenz mit dem Titel „Schach dem Monatsfrust“ wurde femal als wirksames Präparat gegen PMS als ergänzendes Therapeutikum auf pflanzlicher Basis präsentiert. Gynäkologinnen referierten nicht nur über das Krankheitsbild PMS (häufigste Symptome: Brustspannen, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Schmierblutungen und Bauchkrämpfe), sondern begrüßten auch den Trend, vermehrt die „Schätze der Natur“ zu nutzen.

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