Fissurenversiegelung

Kariesrisiko verringert

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 20.06.2010

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Zahnbürste kommt nicht in die tiefen Furchen.

Die Oberflächen der Backenzähne sind besonders anfällig für Karies, da sich in den Furchen der Kauflächen leicht Bakterien festsetzen können. Kinder und Jugendliche sind davon stärker betroffen, da ihr Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgebildet ist. Der Konsum von Süßigkeiten und mangelnde Zahnhygiene erhöhen das Kariesrisiko zudem deutlich.

Zahnärzte bieten daher bei Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 16 Jahren eine sogenannte Fissurenversiegelung zur Vorbeugung an. Bei dieser schmerzlosen Behandlung werden die Furchen mit Kunststoffmaterial abgedeckt.

Regelmäßige Kontrolle nötig

Eine aktuelle Auswertung der Cochrane Collaboration von 16 relevanten Studien erbrachte ein positives Ergebnis bei den verschiedenen Versiegelungsmethoden. Demnach verringert sich der Kariesbefall um bis zu 50 Prozent. Voraussetzung ist allerdings, dass die Versiegelung möglichst lange intakt ist, sie sollte deshalb regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden.

Die Kosten für eine Fissurenversiegelung sind privat zu tragen und unterscheiden sich von Arzt zu Arzt beträchtlich. Ein Kostenvergleich lohnt sich deshalb in jedem Fall.

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