Fußpflegemittel

Fitness für die Füße

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Konsument 3/2001 veröffentlicht: 01.03.2001

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  • Für die Grundpflege ist auch Hautcreme gut
  • Keine Experimente mit entzündeten Hühneraugen

Ruckedigu, Blut ist im Schuh, der Schuh ist zu klein... Was die Tauben in Grimms Märchen „Aschenputtel“ ausplauderten, entpuppt sich auch im wahren Leben als Hauptursache bei schmerzgeplagten Füßen, nämlich unpassendes Schuhwerk.

Wir zwängen unsere Füße in zu enge, zu kleine, zu harte und zu spitze Schuhe oder in solche mit zu hohen Absätzen. Kein Märchen ist’s dann, dass uns die Füße eines Tages die Rechnung für diese ständige Misshandlung präsentieren: Beinahe jedem Erwachsenen machen irgendwann raue Sohlen, dicke Hornhaut, Schwielen und Hühneraugen zu schaffen.

Diverse Fußpflegemittel lindern die damit verbundenen Probleme, beziehungsweise halten derartige Hautveränderungen in Grenzen. Manche können sie leider nicht verhindern. Beispielsweise die Hornhaut an den Fußsohlen. Die bildet sich als Selbstschutz der Füße vor zu viel Druck. Ob wir bloß stehen oder gehen, ob wir laufen oder Sport betreiben – unsere Füße leisten stets Schwerstarbeit. Je dicker diese Hornhaut wird, umso leichter kann sie einreißen und bei jedem Schritt Schmerzen verursachen. Sie sollte darum regelmäßig abgerubbelt werden. Am besten geht das gleich nach der Dusche oder einem Bad. Dann ist die Haut aufgeweicht und lässt sich leichter bearbeiten. Sowohl Bimsstein als auch Raspel und Feile sind dafür geeignet. Lediglich beim Hornhauthobel ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Dessen scharfe Klinge kann die Haut leicht verletzen. Bei den Preisen für diese Hilfsmittel ist es wie im Lotto: Alles ist möglich. Von günstigen 12,90 Schilling bis zum knapp Zehnfachen.

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