Geburtenkliniken

Sanfte Ankunft

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Konsument 10/2005 veröffentlicht: 14.09.2005, aktualisiert: 14.10.2005

Inhalt

  • Österreichweit guter Standard, großes Angebot
  • Die Unterschiede liegen in den Details
  • Erstmals: ein Blick hinter die Kulissen

Häufigste Privatleistung

Entbindungen zählen zu den am häufigsten in Anspruch genommenen Privatleistungen des Gesundheitssystems. Die Geburtenabteilungen sind daher auch die großen „Umsatzbringer“ in den Spitälern, da viele Frauen über Privatversicherungen verfügen. Dementsprechend intensiv werden Entbindungen von den Kliniken beworben. Kaum ein Geburtshaus, das heute nicht nahezu die gesamte Palette rund um die Geburt anbietet, angefangen von Geburtsvorbereitungskursen über alle Varianten an natürlichen, sanften oder alternativen Entbindungen bis hin zum Babyschwimmen nach der Geburt (siehe die ausführliche Testtabelle mit etwa 170 erhobenen Detail-Infos pro Klinik).

Hingehen und ansehen

Obwohl also scheinbar in allen Häusern ohnehin mehr oder weniger aus dem Vollen geschöpft werden kann, ist es trotzdem notwendig, sich möglichst umfassend zu informieren und umzusehen. Denn neben den „atmosphärischen“ Bedingungen, die jede Frau nur vor Ort „erspüren“ kann, gibt es bei genauerem Hinsehen doch deutliche Unterschiede.

Wieviele Stillschwestern pro Mutter?

Manches davon, wie etwa die Bandbreite an Zusatzangeboten, lässt sich leicht in einem Informationsgespräch erfragen. Wie sich in unserem Test herausgestellt hat, ist damit aber noch nicht gewährleistet, dass Sie auf das Angebot auch in jedem Fall zurückgreifen können – sei es, weil es nur in geringer Zahl vorhanden ist oder aus Personalmangel. Beispiel diplomierte Stillschwester: Wenn diese neben Ihnen noch 39 andere Mütter und Kinder zu betreuen hat, kann es schon passieren, dass Sie über eine Stunde warten müssen.

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Bild: VKI