Gefährliche Medikamente: Avelox

Warnung

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Konsument 9/2008 veröffentlicht: 26.08.2008, aktualisiert: 28.08.2008

Inhalt

In unserer Rubrik "Gefährliche Medikamente" informieren wir über problematische Arzneimittel. Diesmal über das Antibiotikum Avelox.

Risiko von Leberschädigungen

Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA empfiehlt, die Einnahme des Antibiotikums Avelox einzuschränken. Tabletten mit dem Avelox-Wirkstoff Moxifloxacin sollten nur noch zur Behandlung von akuter Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung verschrieben werden, wenn andere Antibiotika versagen oder nicht eingesetzt werden können.

Zwar weist die Behörde darauf hin, dass die Vorteile des Medikaments für Patienten weiterhin größer seien als mögliche Schädigungen. Wegen des Risikos von Leberschädigungen empfiehlt sie allerdings, den Einsatz des Präparates einzuschränken.

Der Pharmakonzern Bayer setzte 2007 mit Avelox weltweit 445 Millionen Euro um.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Nebenwirkungen !!!
    von FHMER am 06.03.2011 um 19:41
    Ich habe genau die beschriebenen Nebenwirkungen (Schwindel, kalter Schweiss gestörtes ICH Bewußtsein). Habe das Medikament abgesetzt, trotzdem dauern diese Nebenwirkungen an. Werde morgen den Hausarzt aufsuchen. Warum dieses Medikament einfach so verschrieben wird, ist mit sch leierhaft. Es wurde gar kein anderes Antibiotikum vorher verabreicht bzw. getestet.Ich wurde auch in keinster Weise vom Hausrzt aufgeklärt.Ich nehme eigentlich gar keine Tabletten (Nicht bei Alltagswehwehwechen), bin aber erstaunt, welche Medikmente einfach verschriebe werden. Untersucht wurde ich gar nicht. Hatte ein geschwollenes Ausge und Druck im linken Nasenkanal. 5 Medis habe ich dann bekommen. Ein Wahnsinn. Man kann zum Schluss kommen, daß Ärzte nur mehr Mittelsmänner der Pharmaindustrie sind, und das Wohlbefinden des Patienten eigentlich Nebensache ist. Ich zahle sehr viel Sozialversicherung und bestehe auf meinem Recht der richtigen Diagnose und Behandlung. Diese Vorbeigehbefundung ist fahrlässig und bringt auch meinen Arbeitgeber in Bedrängnis.Ich bin eine Schlüsselarbeitskraft und daher sehr wichtig.
Bild: VKI