Gesund leben

Schwitzen

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Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

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Die Sonne treibt uns nun öfter Schweißperlen auf die Stirn – das belastet Menschen, die ohnehin an übermäßigem Schwitzen leiden.

Wenn es warm ist, bei körperlicher Anstrengung, bei emotionaler Anspannung und auch bei Fieber ist ein Schweißausbruch normal. Manche Menschen schwitzen bei Stress derart, dass ihnen der Schweiß über den ganzen Körper rinnt. Damit reguliert er die Körpertemperatur, durch Verdunsten kühlt er die Haut. Übermäßiges Schwitzen ist meist harmlos, doch wer darunter leidet, dem ist es peinlich. Unangenehm für andere ist es meist nur, wenn es mit Geruch verbunden ist. Häufig beginnen in belastenden Situationen Handflächen, Fußsohlen und Achselhöhlen zu rinnen. Besonders stark schwitzen Jugendliche in der Pubertät, weil sie unsicher sind und die Hormonumstellung überdies die Temperaturregelung durcheinander bringt. Belastend ist es auch für Frauen während der Periode oder in den Wechseljahren. Besonders stark schwitzen übergewichtige Menschen. Übermäßiges Schwitzen kann aber auch durch Medikamente ausgelöst werden, zum Beispiel durch Schmerz-, Diabetes-, Darm-, Blasen- sowie Leber-Galle-Mittel, Schilddrüsenhormone und die Durchblutung fördernde Mittel. Und es geht mit einigen schweren Krankheiten einher. Bei Diabetikern kündigt ein Schweißausbruch Unterzuckerung an, was durch ein paar Bissen Brot oder Traubenzucker ausgeglichen werden kann.

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