Gesund leben

Nervosität

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Konsument 9/2001 veröffentlicht: 01.09.2001

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  • Nervosität, innere Anspannung und Ängste sind alltägliche Beschwerden und Begleiter unseres Lebens.

Was macht nervöser, das Ansteigen von Stressbelastung oder die mangelnde Fähigkeit, damit fertig zu werden? Wie auch immer: Häufig klagen Menschen heutzutage über Daueranspannung, nervöse Unruhe und Reizbarkeit. Die Ursachen können vielfältig sein. Oft reichen die wenigen Stunden Schlaf, die wenigen Tage der Muße nicht aus, sodass sich die Erschöpfung summiert. Auch wechselnde Wetterlagen und der Einfluss der Hormone können Nervosität auslösen. Welcher Kaffeeliebhaber hat nicht schon eine Tasse zu viel getrunken, welcher Raucher nicht schon etliche Glimmstängel zu hastig inhaliert? Plötzlich beginnt man zu schwitzen, wird fahrig – typische Anzeichen einer leichten Nikotin- oder Koffeinvergiftung. Und wer sich sein Laster abgewöhnen möchte, ist in der ersten Zeit erst recht nervös! Die Reizbarkeit kann aber auch eine Reaktion auf Dauerlärm sein, auf eine schadstoffbelastete Umwelt oder darauf, dass man nicht genug trinkt. Das gilt vor allem für ältere Menschen, die zu wenig Durst verspüren. Junge zollen eher der schlanken Figur und dem Hungern nervösen Tribut. Es ist verständlich, dass Menschen unter großer psychischer Belastung oder bei inneren Konflikten reizbar sind. Wird eine unerklärliche Unruhe von Zittern und Gewichtsverlust begleitet, könnte jedoch eine Überfunktion der Schilddrüse die Ursache sein. Eine Blutuntersuchung kann Klarheit schaffen.

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