Gesund leben

Schulterschmerzen

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Das komplizierte Schultergelenk ist ein Konstruktionswunder – doch es kann leicht überfordert werden.

Und das bedeutet: Schmerz. In den meisten Fällen geht der Schulterschmerz von einer Entzündung der Sehnen aus, die das Gelenk umgeben. Diese Tendinitis wird oft durch Überbeanspruchung ausgelöst: Ob beim Holzsägen, Fensterputzen oder Golfspielen – die Sehnen reiben am Knochen, aus Irritationen werden Schmerzen. Oft aber ist der Auslöser gar nicht feststellbar: Die Bewegung beim Bügeln? Lange Computerarbeit in schlechter Haltung? Überanstrengung kann zusätzlich eine Schleimbeutelentzündung hervorrufen. Sie meldet sich mit deutlichen Signalen: mit leichter Schwellung der Schulterkapsel und weicher Geschwulst im Gelenk. Fühlt man Schmerz in den Schultern, wenn man die Arme hebt, mag es an Kalziumablagerungen liegen. Sie bilden sich in einer Sehne unterhalb der Stelle, wo Schulterblatt und Schlüsselbein zusammentreffen. Und dann gibt es noch den schlimmen Schulterschmerz durch Unfälle: Durch einen Sturz kann das Schultergelenk ausgerenkt werden und die Kugel aus der Gelenkkapsel herausspringen. Wenn man den Sturz mit dem Arm auffangen will, können die Sehnen reißen, die den Arm drehen. Das kann ein Leben lang Schulterprobleme machen. Sehnenriss und ausgekegelte Schulter sollten sofort in ärztliche Behandlung kommen.

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