Gesund leben: Bettnässen

Manchmal dauert´s

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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Das Problem betrifft mehr als 60.000 Kinder in Österreich. Trotzdem bleibt es zu oft „unter der Decke“.

Alles nass

Wenn beim Erwachen Pyjama, Leintuch und Bettzeug nass sind, leidet das Kind – und mit ihm die ganze Familie: aus Unkenntnis und falscher Scham. Die meisten Eltern sind davon überzeugt, dass Bettnässen auf psychische Probleme zurückgeht, und darüber spricht man nicht gern. Gerade dieses Tabu aber lässt das Phänomen zu einer enormen Belastung für alle anwachsen.

Verschweigen, Angst und Rückzug

Die Mutter zieht verbittert das Bett ab, der Vater droht Strafen an; die Teilnahme am Schulskikurs wird abgesagt, das Feriencamp gestrichen. Das Kind entwickelt Angst, ausgegrenzt zu werden: Die psychischen Probleme sind dann nicht Ursache der Störung, sondern Folge des verschämten Verschweigens.

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Bild: VKI