Gesund leben: Knöchelschmerzen

Verschiedene Ursachen

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Konsument 4/2005 veröffentlicht: 22.03.2005, aktualisiert: 29.03.2005

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Im Alltag werden unsere Knöchel malträtiert: Oft müssen sie schwer tragen, weit gehen, harte Stöße abfangen, sich in jede Richtung verdrehen.

Gute Schuhe entlasten den Fuß

Wenn Knöchel über ihre Grenzen beansprucht werden, wie häufig beim Sport, kommt es zu Verletzungen – Sehnen- oder Bänderzerrung, Sehnen- oder Bänderriss. Lange Überforderung wie exzessives Gehen, Stehen, Stoppen, Springen kann zu einer schmerzhaften Entzündung der Sehnen und Schleimbeutel führen.

Wer schlechtes, unpassendes Schuhwerk trägt, läuft Gefahr umzuknicken – sich zu „verknöcheln“. Stöckelschuhe federn beim Gehen, dünne Sohlen beim Sport auf hartem Boden den Aufprall zu wenig ab.

Locker sitzende Schuhe und solche, die sich nicht für die spezielle Nutzung eignen, lassen mit der Zeit die Knöchel schmerzen. Das trifft häufig Übergewichtige, insbesondere dicke Kinder: Dann klagen die kleinen Schwergewichte über anhaltende Schmerzen und Schwellungen der Knöchel.

Kinder, bindet die Schuhbänder zu!

Ganz fatal für die Knöchel – und auch die Knie – ist die derzeitige Mode der Kids, mit Sportschuhen mit offenen Schnürriemen zu laufen: Darin haben die Füße gar keinen Halt, die Knöchel werden überstrapaziert.

Auch einige Krankheiten können schmerzhafte Knöchelprobleme hervorrufen: Gicht, ein Sporn, losgelöste Splitter von Knochen oder Knorpeln, rheumatoide Arthritis, mangelnde Blutzirkulation oder – sehr selten – Nervenverletzungen.

Ausgetretene Schuhe in den Müll  

In den Müll mit ausgetretenen Schuhen! Durch langes Tragen verlieren Schuhe ihre Form und Stützfähigkeit. Jede Fußhöhlung hat die Tendenz, nach innen nachzugeben. Deshalb sollte der Schuh sie unterstützen und verhindern, dass der Fuß nach innen kippt. Das gilt insbesondere für Menschen mit Knick-Senkfuß oder Plattfuß. Gute Schuhe und Hausschuhe haben so eine Unterstützung für die Fußhöhlung bereits eingearbeitet – billiges Schuhwerk, Modesandalen und Flip-Flops haben das nicht. Schuheinlagen mit Stützeffekt sollten nicht „von der Stange“ besorgt, sondern vom Orthopäden individuell angemessen werden.

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Bild: VKI