Haarfarben

Nicht von Dauer

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Konsument 1/2006 veröffentlicht: 23.11.2005

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  • Selbst färben ist beliebt, aber mühsam
  • Selten wird der gewünschte Farbton getroffen
  • Die Farbe hält nur kurze Zeit, vor allem bei grauem Haar

Frauen und Männer färben

Frech rot statt fad dunkelblond: Mehr als zwei Drittel der österreichischen Frauen tun es, und immer mehr Männer schließen sich an und verändern ihre Haarfarbe. Am beliebtesten ist dabei eine dauerhafte Coloration. In jugendlichen Jahren steht dahinter meist der Wunsch, in eine neue Rolle zu schlüpfen. Später sollen graue Strähnen überdeckt werden.

Alternative zum Friseur

Ein Friseurbesuch mit Haarefärben schlägt mit 70 Euro und mehr zu Buche. Vor allem Frauen übernehmen das Färben daher gern selbst. Eine Fülle unterschiedlicher Produkte für den Hausgebrauch findet sich in Drogeriemärkten. Im Kasten: „Was es sonst noch gibt“ finden Sie Informationen über Tönungen, Henna und andere Färbeprodukte.

Nur zwei "gute" Produkte

Für diesen Test, den wir gemeinsam mit unserer deutschen Schwesterorganisation Stiftung Warentest durchgeführt haben, wurden Rottöne ausgewählt. Sie erfreuen sich hier zu Lande nicht nur bei reiferen Jahrgängen großer Beliebtheit. Über 300 Personen mussten für die praktische Prüfung ihren Kopf hinhalten. Zur Freude gibt das Testergebnis allerdings wenig Anlass: Nur zwei Produkte haben mit der Gesamtnote „gut“ abgeschnitten, eines davon gehört mit vier Euro pro Packung sogar zu den preiswertesten im Test. Aber auch diese beiden sind von der idealen Farbe weit entfernt.

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Bild: VKI