Handcremen bei Pigmentflecken

Schade ums Geld

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 27.03.2009

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  • Keine Wirkung bei Pigmentflecken
  • Gute Pflegeeigenschaften
  • Ungewisser Lichtschutzfaktor
  • Pigmentflecken, unverblümt auch Altersflecken genannt, beginnen mitunter schon auf der Haut 35-Jähriger zu sprießen. Sie bilden sich vorrangig an Stellen, die oft und ungeschützt den ultravioletten Strahlen des Tages- und Sonnenlichts ausgesetzt sind. Dazu zählen vor allem Handrücken, aber auch Gesicht, Dekolleté und Unterarme.

    Körpereigener Bräunungsstoff Melanin

    Die kleinen bräunlichen Flecken ent­wickeln sich aus Melanin, einem körpereigenen Bräunungsstoff, der die Haut vor ultravioletter Strahlung schützt. Mit zunehmendem Alter, durch hormonelle Veränderungen, Vererbung oder Medikamente kann Melanin als Flecken sichtbare Pigmentablagerungen bilden. Solche Fle­cken werden aus kosmetischen Gründen oft als störend empfunden.

    Samt und sonders Flops

    Nun gibt es Handcremen, die damit beworben werden, dass sie Pigmentflecken aufhellen. „Mildert Altersflecken“ heißt es etwa auf der Nivea-Homepage über die Hand Anti Age Q 10 plus. Ähnlich die Versprechungen anderer Hersteller.

    Die Stiftung Warentest hat geprüft, was von solchen vollmundigen Verheißungen zu halten ist. Sie hat sieben Handcremen, die laut Werbung bestehende Pigmentflecken abzuschwächen vermögen, gründlich getestet: Insgesamt 30 Probandinnen cremten drei Monate lang zweimal täglich ihre Hände auf genau vorgegebenen Flächen sorgfältig ein. Eine Hautstelle blieb jeweils zu Vergleichszwecken unbehandelt.

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    Kommentare

    • Stimmt, aber.....
      von WildWolf am 24.07.2014 um 14:16
      Ich hatte auch so einen ärgerlichen Fleck am Handrücken und auch an der Schläfe bekommen. Nix half. In einer Fachzeitung las ich von Iklen-Rucinol(Merck), eine Creme, die man in der Apotheke bestellen musste. Nach 3 Monaten waren die Flecken weg. Die Tube kostete zwar rund 30 Euro, der Verbrauch ist aber gering, 2/3 sind noch übrig.
    Bild: VKI