Handy-Langzeitnutzung

Handy und Hirntumor

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Konsument 6/2006 veröffentlicht: 17.05.2006, aktualisiert: 24.05.2006

Inhalt

Leserbrief zu Konsument 3/2006.

Fragen zu gesundheitlichen Aspekten

Haben Sie Informationen darüber, ob sich die Strahlenbelastung bei Verwendung einer Freisprecheinrichtung verringert? Es kursieren Behauptungen, dass die Freisprecheinrichtung durch eine Art Antennenwirkung die Strahlen gebündelt am Ohr konzentriert und somit vielleicht mehr Schaden anrichten könnte.

Mag. Caroline Draxl
Innsbruck

Ein Test von Freisprecheinrichtungen von Fremdanbietern hat vor einiger Zeit ergeben, dass die Feldstärke am Ohr durch unzureichende Abschirmung oder ungünstige Anordnung von Handy und Kabelanschluss sogar höher werden kann als bei herkömmlicher Benutzung. Bei drahtlosen Freisprecheinrichtungen und den meisten Anlagen der Original-Hersteller tritt dieses Problem aber nicht auf. Bei der Verwendung im Auto ist darauf zu achten, dass möglichst eine externe Antenne angeschlossen werden sollte, da sonst die Feldstärke im Wageninneren (bedingt durch die Abschirmung) deutlich ansteigt. Da der Zusammenhang von Handys und Tumorbildung nicht geklärt ist, sollte man sich sicherheitshalber auf unbedingt nötige Telefonate beschränken.

Die Redaktion

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Bild: VKI