Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vom Schlag getroffen

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Konsument 1/2004 veröffentlicht: 12.12.2003, aktualisiert: 30.12.2003

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Nach einem Schlaganfall zählt jede Minute. Je rascher behandelt wird, desto geringer sind die Folgeschäden.

Wie ein Blitz aus heiterm Himmel

Bereits der Name signalisiert die Bedrohung: „Schlaganfall“ – er streckt äußerlich Gesunde nieder, wirft sie zu Boden, oft unvermutet, „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“. Der apoplektische Insult, wie ihn die Mediziner nennen, ist ein tiefer Einschnitt im Leben jedes Menschen. Etwa 20.000 Österreicher jährlich sind davon betroffen.

Blutgerinnsel blockiert

Fest verschlossen: Im Röntgen ist die Engstelle im inneren Ast der Halsschlagader deutlich zu erkennen.

Die überwiegende Zahl der Schlaganfälle – etwa 85 Prozent – geht darauf zurück, dass die Sauerstoffversorgung des Gehirns durch ein Blutgerinnsel blockiert wird. In der Folge ereignet sich dann ein Infarkt im Gehirn. Im günstigsten Fall erleiden die von diesen Adern versorgten Hirnareale nur einen vorübergehenden Sauerstoffmangel und können sich anschließend wieder regenerieren. Schlimmstenfalls gehen Nervenzellen unwiederbringlich zu Grunde.

Herz, Hals, Hirn

Für so einen durch Sauerstoffmangel bedingten Schlaganfall gibt es drei Hauptursachen: Blutgerinnsel aus dem Herzen, Engstellen und Verschlüsse in den Halsschlagadern sowie Engstellen und Verschlüsse in kleinen Hirnarterien. Die meisten dieser Schlaganfälle entstehen dadurch, dass Material von arteriosklerotisch veränderten Gefäßwänden abschilfert, mit dem Blut weitergeschwemmt wird und dann kleinere Arterien im Gehirn verstopft.

 

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