Hörschäden durch MP3-Player

Gefahr

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 10.04.2009

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Aktuelle EU-Studie zum Thema Hörschäden.

Eine zu laute Beschallung aus MP3-Playern kann zu schweren Hörschäden führen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Lässt man sich fünf Stunden pro Woche mit Musik in einer Lautstärke von mehr als 89 Dezibel über Kopfhörer beschallen, droht einer aktuellen EU-Studie zufolge innerhalb von nur fünf Jahren sogar der totale Verlust der Hörfähigkeit, da sich das Gehör, einmal geschädigt, nicht mehr regenerieren kann.

Gefährdet sind, laut den ausführenden Wissenschaftlern, in der Europäischen Union etwa 5 bis 10 Prozent aller rund 100 Millionen Nutzer von MP3-Playern. Derzeit ist die Lautstärke der Abspielgeräte in der EU auf 100 Dezibel begrenzt. In Brüssel wird nun geprüft, ob dieser Grenzwert weiter gesenkt werden soll. Bis es so weit ist, sollten Nutzer von MP3-Playern darauf achten, nie bei voller Lautstärke Musik zu hören, sondern bis höchstens zwei Drittel der Maximallautstärke aufzudrehen. Außerdem sollte man dem Gehör Ruhephasen gönnen und sich nicht ständig von Musik berieseln lassen.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo