Infrarotkabinen

Schwitzen in der Zelle

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Konsument 11/2009 veröffentlicht: 18.10.2009

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Infrarotkabinen liegen im Trend. Die platzsparenden Wärmespender gehören mittlerweile fast schon zur Wohnungseinrichtung. „Konsument“ gibt Tipps, worauf man beim Kauf achten sollte.

Lesen Sie auch unseren Artikel "Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine" in KONSUMENT 12/2012.

Frau und Herr Österreicher haben es gern kuschelig warm. In den letzten Jahren verzeichnete der Markt für Infrarotkabinen stolze Zuwächse. Was die Schwitzkästen so beliebt macht: Sie benötigen im Vergleich zur Sauna wenig Raum, finden in fast jeder Wohnung Platz und dank kurzer Aufheizzeiten ist der Energieverbrauch geringer.

Vorsicht vor dem schnellen Schnäppchen

Jeder gut sortierte Baumarkt hat mittlerweile Infrarotkabinen (IR-Kabinen) im Angebot. Teilweise sind sie schon um deutlich unter 1.000 Euro zu haben. Lieferung und Montage sind dabei allerdings nicht immer eingeschlossen. Viele Konsumenten lassen sich so zu einem schnellen und manchmal unüberlegten Schnäppchen verleiten. Zum bösen Erwachen kann es dann in den eigenen vier Wänden kommen, wenn man etwa feststellen muss, sich für das falsche Gerät entschieden zu haben, oder sich der geplante Aufstellungsraum als ungeeignet erweist.

Billige Kabinen

Der Baumarkt bietet im Vergleich zum Fachhandel attraktivere Preise, bei allzu billig gebauten Kabinen aus Leisten und Faserplatten empfiehlt es sich allerdings, genauer hinzuschauen. Qualität hat eben auch hier ihren Preis; je nach Ausfertigung kosten IR-Kabinen im Fachhandel 2.000 bis 5.000 Euro. Für Spezialanfertigungen muss der Kunde sogar einen fünfstelligen Betrag einkalkulieren. Was wir im Baumarkt vermissten: Bei keiner einzigen der angebotenen Kabinen war die Möglichkeit vorgesehen, eine Steckdose einzubauen. Diese wird aber benötigt, will man eine beheizte Fußmatte anschließen, was für Personen, die unter kalten Füßen leiden, von Vorteil ist.

Kompetente Beratung

Der Fachhandel wirft gern seine Beratungskompetenz in die Waagschale. Um die ­Unterschiede herauszufinden, suchten wir ein auf Infrarotkabinen spezialisiertes Geschäft und einen großen Baumarkt auf. Die sehr gut informierte Verkäuferin im Fachgeschäft nahm sich viel Zeit für uns, erläuterte ausführlich, wie die verschiedenen Heizsysteme funktionieren, und gab wertvolle Tipps zu Installation und Inbetriebnahme. Im Baumarkt war unsere Erwartungshaltung von vornherein eher gering, umso mehr waren wir von der Kompe- tenz des Verkäufers überrascht. Denn auch hier erhielten wir alle relevanten Infor­mationen.

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Kommentare

  • Infrarotkabinen liegen im Trend
    von Sigi am 16.11.2009 um 18:06
    Anfrage: Sg. Redaktion, Der Absatz(S.34) über die IR-A, IR-B und IR-C - Strahlung ist für mich unverständlich. Bitte um Aufklärung was strahlt nun tiefer ? Mfg. Sigi Pacher
Bild: VKI