Inkontinenzeinlagen

Der Preis der Sicherheit

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Konsument 3/2001 veröffentlicht: 01.03.2001

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  • Gegen Inkontinenz kann man etwas tun
  • Einlagen müssen in jeder Situation Sicherheit geben
  • Der Tragekomfort entscheidet

Jede vierte Frau und jeder zehnte Mann leidet irgendwann im Leben unter dem, was der Volksmund als „Blasenschwäche“, die Medizin als Inkontinenz bezeichnet: jene tief verunsichernde Situation, dass man unfreiwillig Harn verliert.

Das „schwache Geschlecht“ anatomisch benachteiligt

Während Männer sehr selten in jüngeren Jahren an einer Blasenschwäche leiden, kämpfen Frauen mitunter schon ab dem 30. Lebensjahr damit. Dass sie hier tatsächlich zum „schwachen Geschlecht“ gehören, ist anatomisch bedingt. Auch Schwangerschaft und Geburt tragen neben hormonellen Ursachen dazu bei, dass der Beckenboden erschlafft. Das ist jene Muskelplatte, die für das reflexartige Verschließen der Harnröhre und damit für die willkürliche Entleerung der Blase verantwortlich ist. Zudem ist die weibliche Harnröhre erheblich kürzer: Frauen sind deshalb wesentlich empfänglicher für Harnwegsinfektionen als Männer. Nicht ausgeheilte chronische Infektionen bereiten ebenfalls oft den Weg für eine Blasenschwäche.

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo