Jodmangel

... und Ihr Speiseplan

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Konsument 3/1999 veröffentlicht: 01.03.1999

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Bei mir wurde Jodmangel festgestellt. Wie entsteht dieser Mangel, und was kann ich dagegen tun?

Jodmangel kommt in Österreich noch immer ziemlich häufig vor. Die Ursache dafür ist meist zu geringe Aufnahme von Jod mit der Nahrung. Ein Struma, also ein Kropf, ist als typische Jodmangelkrankheit keineswegs selten. Schwere Formen wie Kretinismus oder Struma bei Kindern gehören allerdings durch die gesetzlich vorgeschriebene Jodierung des Speisesalzes der Vergangenheit an. Leider ist bei der Erzeugung von Wurst oder Käse die Verwendung von jodiertem Salz nicht vorgeschrieben. Reichlich enthalten ist es vor allem in Seefisch. Scholle, Seelachs, andere Meeresfische oder Krustentiere gehören also mindestens einmal wöchentlich auf den Speiseplan. Leider ist aber gerade dies nicht die Leibspeise von Herrn und Frau Österreicher. Das erklärt auch den hierzulande grassierenden Jodmangel.
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