Kinesio-Tape

Bunter Schein

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KONSUMENT 9/2012 veröffentlicht: 30.08.2012

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Man sieht sie oft bei Profisportlern: grellrosa oder knallblaue Klebebänder, die Beschwerden an Schultern, Nacken oder Armen lindern sollen.

Glaubt man der Werbung, so ist das nach seinem Erfinder, dem Japaner Kenzo Kase, benannte Kinesio-Tape ein wahres Wundermittel. Neben Tennisellbogen, verstauchtem Knöchel oder instabiler Schulter soll es etwa auch bei Regelbeschwerden helfen, Symptome zu mildern. Das Tape dehnt sich bei jeder Bewegung spürbar, die Haut soll angehoben und so der Druck auf die Schmerzrezeptoren verringert werden. Zudem soll auch die Durchblutung und der Fluss der Lymphflüssigkeit in der betroffenen Region gefördert werden. Jedoch ist keine einzige der Behauptungen haltbar. Die wenigen methodisch einwandfreien Vergleichsstudien, die es zum Kinesio-Tape gibt, können weder eine schmerzlindernde Wirkung noch eine verbesserte Beweglichkeit ausreichend belegen.

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