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Konsument 11/1999

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 01.11.1999

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Neue „Zigarettomaten“

Die deutsche Tabakindustrie plant angeblich einen Vorstoß zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Rauchen. Genauer gesagt soll dieser Gruppe der Zugang zu Zigaretten erschwert werden, indem die modernen Zigarettenautomaten nur noch Bankomatkarten statt Bargeld akzeptieren. 1000 Testgeräte sollen bald schon aufgestellt werden, um zu sehen, wie sie sich in der Praxis bewähren. Die Initiative habe auch im Gesundheitsministerium Unterstützung gefunden. Die Industrie sei allerdings nicht ganz freiwillig bei der Sache. Sie reagiere damit auf den starken Druck der Gesundheitspolitiker, berichtet eine Tageszeitung.

 

Leben auf Kredit

Während sich die Kaufkraft der Löhne und Gehälter in Rumänien laufend nach unten bewegte, haben die Mehrwertsteuer sowie diverse Abgaben kräftig angezogen. Die Folge: Das Geld reicht zwar zum Leben, aber die für uns selbstverständlichen Konsumgüter sind für die meisten Rumänen unerschwinglich. Ratenzahlungen und Bankkredite sind deshalb an der Tagesordnung, wobei die letztgenannten nicht ohne Haken sind: So fordern die Banken zum Teil immens hohe Sicherstellungen, wie beispielsweise ein Haus, um den Kredit für einen Computerkauf zu garantieren. Erschwerend für die Verbraucher sind unverständliche Vertragsbedingungen, versteckte Kosten und Banken, die die Kreditraten nach Vertragsabschluss einfach erhöhen. Die rumänische Konsumentenschutzvereinigung war bisher machtlos, die Banken ignorieren sie ganz einfach. Da auch keine rechtliche Handhabe besteht, bleibt den Rumänen derzeit nicht mehr als die Hoffnung auf Besserung.

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