Kontaktlinsenpflegemittel

Damit nichts ins Auge geht

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Konsument 7/2005 veröffentlicht: 16.06.2005

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Fast 80 Prozent der durch Kontaktlinsen hervorgerufenen Komplikationen sind eine Folge von unzureichender Linsenpflege.

Kontaktlinsenpflegemittel - teure und komplizierte Pflegesysteme

Kontaktlinsen sind beliebt, denn viele Menschen wollen nicht immer auf eine Brille angewiesen sein. Doch ihre Reinigung und Pflege wird häufig vernachlässigt. Die teuren und teils auch komplizierten Pflegesysteme scheinen viele Linsenträger abzuschrecken. Und so werden die Linsen oft nur mit Wasser abgespült und in einer besonders preiswerten Kochsalzlösung aufbewahrt. Diese Sparmaßnahmen rächen sich aber. Denn Schmutzpartikel und Keime auf der Linsenoberfläche führen zu Unverträglichkeiten, Binde- und Hornhautentzündungen.

Hart oder weich

Wie einfach oder aufwendig die Pflege Ihrer Haftschalen ist, hängt vom gewählten Linsentyp ab. Haben Sie sich bei Ihrem Optiker für formstabile (harte) Linsen entschieden, ist die Sache relativ einfach. Auf diesen Linsen können sich nämlich Ablagerungen nicht so leicht festsetzen. Weiche Linsen bestehen hingegen aus einem so genannten Hydrogel, das Wasser ansaugt. Schmutzpartikel können sich darin besonders leicht einlagern, Keime sich ansiedeln und vermehren.

Schmutzpartikel können sich festsetzen

Die Tränenflüssigkeit des Auges sorgt normalerweise dafür, dass Schmutz sofort ausgeschwemmt wird. Tragen Sie Kontaktlinsen, werden diese ständig von der Tränenflüssigkeit überspült. Über den Tag verteilt können sich Fett, Bakterien, Eiweißablagerungen oder kleine Schmutzpartikel auf den Linsen festsetzen.

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Bild: VKI