Leserbrief: Zahnbehandlung - Auweh

Beschwerden im Promillebereich

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Konsument 1/2005 veröffentlicht: 13.12.2004, aktualisiert: 15.12.2004

Inhalt

Zwei Leserbriefe der Salzburger Ärztekammer zu Konsument 10/2004.

Angebliche Leserbriefe

Die Aneinanderreihung von anonymisierten angeblichen Leserbriefen, deren Wahrheitsgehalt nicht zu überprüfen ist, hat weder mit Konsumenteninformation noch mit Journalismus etwas zu tun. Ich sehe darin eine sinnlose Diffamierung einer ganzen Berufsgruppe. Dem Patienten ist damit nicht gedient. Auch den Ärztekammern bringt es nichts. Wir können eventuelle schwarze Schafe nur dann zur Verantwortung ziehen, wenn gehäuft konkrete, berechtigte Beschwerden vorliegen.

84% der Befragten sind zufrieden

Eine vom IMAS Institut durchgeführte Studie unter Patienten des Landes Salzburg ergab, dass 38% der Salzburger Bevölkerung mit ihrem Zahnarzt sehr zufrieden sind, 46% zufrieden, 4% gingen überhaupt nicht zum Zahnarzt, 8% waren eher weniger zufrieden, 4% gar nicht. 2003 wurden bei der Salzburger Interventionsstelle 96 Beschwerdefälle eingebracht, dies bei mehr als einer halben Million Behandlungen. Die Beschwerden bewegen sich nicht einmal im Promillebereich.

Nahezu flächendeckender Vorsorgeunterricht

Im Übrigen finden sich in der Online-Langfassung einige Fehler: So werden z.B. Röntgenbilder selbstverständlich gegen Unterzeichnung einer Bestätigung auf Zeit ausgehändigt. Der Vorsorgeunterricht in Kindergärten und Volksschulen ist nahezu flächendeckend; dass bei Prophylaxeassistentinnen kein Bedarf besteht, haben wir nie behauptet; dass Zahnärzte verlangen können, was sie wollen, ist schlicht und einfach unrichtig. Dazu gibt es die autonomen Honorarrichtlinien.

Dr. Erwin Senoner
Obmann der Kurie der Zahnärzte, Salzburg

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Die Honorarrichtlinien sind nicht bindend: "Das Recht der freien Vereinbarung der Honorare für Leistungen im Sinne des § 1 word durch die Autonomen Honorarrichtlinien nicht berührt."  (AHR 2004)

Zum Thema „Kein Bedarf“: Wir schrieben über Dentalhygienikerinnen und nicht über Prophylaxeassistentinnen.

Die zwei ungekürzten Leserbriefe der Salzburger Ärztekammer sind online in voller Länge zugänglich: Patientenberichte „ Zahnbehandlung – Auweh “ - Reaktionen.

Die Redaktion

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Kommentare

  • Gratishandy
    von monika43 am 03.04.2011 um 17:20
    Bauernfängerei bei Orange? Laut einer Orangewerbung bekommen „Orange Kunden (…) ein Nokia Handy gratis. Für alle, die schon 1 Jahr bei uns sind und ihren Vertrag verlängern“. Als wir von diesem Angebot Gebrauch machen wollten, wurde uns im Orangeshop jedoch erklärt, das Gratishandy gebe es nur in Kombination mit einem Internetpaket um € 5 pro Monat. Nachdem wir den Verkäufer darauf aufmerksam machten, dass dies so nicht in der Werbung stehe, meinte er lapidar: „Darüber haben sich schon viele beschwert, kontaktieren sie unsere Hotline.“ Schlemmer Monika, Jägerweg 20 A 6973 Höchst
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