Lieber tot als dick?

Gefährdendes Schlankheitsmittel

Seite 1 von 1

Konsument 12/2001 veröffentlicht: 01.12.2001

Inhalt

Experten warnten schon bei der Markteinführung vor dem Schlankheitsmittel

Experten warnten

Experten hatten schon 1999 bei der Markteinführung vor dem Schlankheitsmittel CM3, das als Medizinprodukt europaweit frei verkäuflich ist, gewarnt: Das in einer Kapsel eingeschlossene, komprimierte Schwämmchen, das im Magen auf das 15fache aufquillt und ein Sättigungsgefühl erzeugen soll, könnte auf seinem Weg durch den Verdauungskanal zu Darmverschlüssen führen.

Behörden signalisierten "abwarten"

Damals hatte die österreichische Behörde Abwarten signalisiert, nun ist Handeln dringend geboten. Hier zu Lande ist bereits ein solcher Zwischenfall passiert, in Deutschland wurden zwölf Verdachtsfälle gemeldet, und eine Notoperation war erforderlich. Die zuständige Stelle im Gesundheitsministerium „evaluiert derzeit Nutzen und Risiko“ und überlegt, eine ärztliche Verschreibung anzuordnen. Welchen Sinn sollte die Rezeptpflicht haben? Warum nicht ein Verbot?

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Bild: VKI