Magnetfeldtherapie

Heftige Reaktionen

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Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

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Das Leserecho auf unseren Beitrag in „Konsument“ 2/2002 ist enorm. Viele wollen ihr Geld zurück, manche haben uns auch positive Erfahrungsberichte übermittelt.

Viele Zuschriften

Eines vorweg: Aufgrund der vielen Zuschriften sind wir bei der Bearbeitung dieser Reaktionen etwas in Rückstand geraten. Alle Leserinnen und Leser, die auf Antwort warten, bitten wir also noch um ein wenig Geduld. Auf die wichtigsten Argumente und häufigsten Anfragen möchten wir auch in „Konsument“ eingehen:

„Mir hat es gar nichts genützt, ich möchte mein Geld zurück“

Etwa drei von vier Zuschriften sind negative Erfahrungsberichte. Der typische Fall: Das Gerät wurde als „Allheilmittel“ für ein Bündel völlig unterschiedlicher Beschwerden von einem Vertreter aufgeschwatzt. Oft schreiben uns Angehörige im Namen der kranken Betroffenen. Diese Leserinnen und Leser ziehen das Fazit: Außer Spesen nichts gewesen. Wir meinen dazu: Diese Geräte können eben vieles nicht, was die Werbung verspricht. Seit etwa 30 Jahren wird die Wirkung therapeutischer Magnetfeldgeräte erforscht. Doch sind bei vielen Studien nicht einmal die angewendeten Feldstärken und Frequenzen angegeben, und die Ergebnisse sind sehr widersprüchlich.

Viel genauere Studien nötig

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass jeder einzelne Faktor, jede Eigenschaft des Magnetfeldes die Wirkung beeinflussen kann: Es sind also viel genauere Studien nötig, um eindeutige Aussagen zu bekommen. In allen Fällen, in denen offensichtlich eine Irreführung der Konsumenten vorliegt, fordern wir in deren Namen von den Firmen das Geld zurück. Über die Reaktionen der Firmen werden wir berichten.

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