Makrobiotik

Ernährung

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Konsument 1/2004 veröffentlicht: 11.12.2003, aktualisiert: 08.01.2004

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Ist makrobiotische Ernährung zu empfehlen?

Neue Makrobiotik: zufriedenstellend

Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet langes (makros) Leben (bios). Es handelt sich um ein ganzheitliches Lebenskonzept zur seelischen und geistigen Ausgeglichenheit. Die ursprüngliche Form nach Ohsawa schreibt vor allem Naturreis vor, dazu etwas gekochtes Gemüse und Hülsenfrüchte, Meeresalgen, reichlich Kochsalz und ganz wenig Flüssigkeit. Die weiterentwickelte Variante nach Kushi und Acuff ist weniger radikal. Hier steht Vollgetreide im Mittelpunkt, auch Fisch ist erlaubt.

Bei Kindern zu wenig Vitamine

Abgeraten wird von Fleisch, Milch und Milchprodukten, Genussmitteln wie Kaffee, Schwarztee und Alkohol sowie Konserven und Tiefkühlkost. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist die Ernährung nach Ohsawa nicht zu empfehlen. Mit der „neuen“ Makrobiotik lässt sich der Nährstoffbedarf von Erwachsenen bei sorgfältiger Auswahl der Lebensmittel zufriedenstellend decken. Für Kinder ist eine nahezu vegane Ernährung (Verzicht auf tierische Produkte) von Nachteil. Vor allem durch das Fehlen von Milch und Milchprodukten kann es zu Versorgungsengpässen bei Vitamin B2, B12 und Calcium kommen.

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