Mangelhafte Zahnbehandlung

Wenn der Zahnarzt pfuscht

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Konsument 1/2004 veröffentlicht: 12.12.2003

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Was tun, wenn die zahnärztliche Behandlung nicht in Ordnung ist? Von Gewährleistung wollen manche Zahnärzte nicht gerne hören, und Schadenersatzprozesse sind für Patienten ein großes Risiko.

Oft hapert es an der Kommunikation

Wenn es zwischen Patient und Zahnarzt kracht, dann kann das viele Ursachen haben. Wir wissen aus Anrufen von unverschämten Zahnärzten, die mangelhaften Zahnersatz schlecht eingegliedert und die für die nachfolgende Reparatur ein extra Honorar verlangten. Wir wissen von Patienten, die miese Zahnpflege betreiben, dann aber von Zahnarzt und Krankenkasse verlangen, alles schnell und billig zu reparieren.

Sehr viele Konflikte sind auch und sind vor allem Kommunikationsprobleme. Die Patienten wollen reden; die Zahnärzte wollen behandeln, das haben sie gelernt, das können sie, und dafür erhalten sie ein Honorar. Das ärztliche Gespräch hingegen betrachten viele als lästige Pflicht: Außerdem zahlt die Krankenkasse für Beratungsgespräche wenig beziehungsweise gar kein Honorar.

Patient ist der schwächere Teil

Wenn eine Zahnbehandlung misslingt, dann ist der Patient erfahrungsgemäß der schwächere Teil. Wer hat als Patient schon den nötigen Biss, um sich (mit schmerzendem Zahn ...) gegen eine misslungene Behandlung zu wehren und sein Recht zu fordern?

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