Marillen: Bittere Aprikosenkerne

Vorsicht vor Blausäure

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 10.10.2006

Inhalt

Alternative Krebsbehandlung mit Marillenkernen.

Mit Vorsicht zu genießen

Marillenkerne werden vermehrt zur alternativen Behandlung bei Krebs angeboten. Doch die vermeintlichen Heilprodukte sind mit Vorsicht zu genießen. Das bayerische Gesundheitsministerium warnte unlängst davor, dass die Kerne Blausäure (Cyanid) in gesundheitsgefährdenden Konzentrationen enthalten können.

Cyanid: Kopfschmerz und bläuliche Haut

Die Präparate wiesen bis zu 300 Milligramm Cyanid pro 100 Gramm auf. Bereits der Verzehr von ein bis zwei Kernen kann bei Kindern oder Personen, die Blausäure schlecht abbauen, zu Vergiftungserscheinungen führen. Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erstickungsgefühle, unter Umständen eine bläuliche Verfärbung der Haut.

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