Marktübersicht: Rückentraining

Turnen statt leiden

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Konsument 4/2005 veröffentlicht: 18.03.2005

Inhalt

  • Für jeden ein passendes Angebot
  • Kieser- und Pilates-Training im Vormarsch
  • Methoden sind effektiv
  • Einfache Übungen für zwischendurch

Rückenschmerzen müssen nicht sein

Ganze Nationen klagen über ein und dasselbe Leiden: Rückenschmerzen. 70 bis 80 Prozent aller Mitteleuropäer sind zumindest einmal im Leben davon betroffen. Und auch wenn Rückenschmerzen in 90 Prozent der Fälle auf eine relativ harmlose Ursache zurückzuführen sind, das Allgemeinbefinden und die Lebensqualität kann darunter extrem leiden. Ein einheitliches Erkrankungsbild gibt es nicht, meist handelt es sich um ausstrahlende Schmerzen, Muskelverspannungen und Steifigkeit, die im Bereich der gesamten Wirbelsäule auftreten können.

Ausgelöst werden die Beschwerden meist durch einseitige körperliche Belastung, falsche Bewegungsmuster oder körperliche Schwerarbeit. Die gute Nachricht ist allerdings, dass Betroffene aktiv dagegen vorgehen können und zwar durch effektives Training. Doch nicht jedes Rückentraining ist für jeden geeignet, und nicht alle Anbieter von Therapiemöglichkeiten haben ein optimales Programm. Bei unserem Überblick verschiedener Methoden hat uns Frau Univ.-Doz. Dr. Renate Petschnig fachlich unterstützt. 

Richtige Methode finden

Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Bei allgemein guter Fitness, trainierten Rückenmuskeln, ausreichendem Training aller Bauchmuskeln, Ausdauer und einem bewussten Körpergefühl hat man Rückenschmerzen besser im Griff. Ein Programm, das genau diese Punkte berücksichtig, ist somit der ideale Weg zu einem schmerzfreien und entspannten Rücken. Sie müssen nur die für Sie beste Methode herausfinden.

Von Sport bis Entspannung

Sport kann vieles, aber nicht alle Sportarten sind gleichermaßen geeignet, Rückenschmerzen den Kampf anzusagen. Ideal ist es, wenn Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Koordination gefordert sind. Besonders zu empfehlen sind so genannte zyklische Sportarten, die die Stabilisation des Rumpfes begünstigen und anders als etwa Tennis keine ruckartigen Bewegungen enthalten – beispielsweise Schilanglauf, Tanzen, Schwimmen, Reiten, Rudern, Radfahren, Inlineskaten oder Nordic Walking. Wer zielgerichtet gegen die Rückenschmerzen vorgehen möchte, kann aus einem nicht minder großen Pool von Möglichkeiten schöpfen.

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