Matratzen gegen Druckgeschwür

So viel Bewegung wie möglich

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 16.06.2011

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Soweit möglich, sollten Patienten aufstehen und sich bewegen. Ist das nicht möglich, helfen spezielle Matratzen.

Patienten, die krankheitsbedingt ans Bett gefesselt sind, können ein Druckgeschwür (Dekubitus) entwickeln. Gefährdet sind Steiß, Fersen, Hüften, Schulterblätter, Ellbogen, Ohren und Hinterkopf. Ein Dekubitus ist schmerzhaft und heilt nur langsam ab, er kann zudem wieder auftreten. Soweit möglich und medizinisch vertretbar, sollten die Patienten aufstehen beziehungsweise sich regelmäßig bewegen oder umdrehen.

Spezielle Matratzen hilfreich

Ist dies nicht möglich, können medizinische Schaffelle oder Matratzen aus speziellem Schaumstoff sinnvoll sein. Diese verteilen den Druck auf eine größere Körperfläche und entlasten gefährdete Stellen. Auch Wechseldruckmatratzen werden oft eingesetzt; sie bestehen aus mehreren Kammern, wo automatisch Luft eingepumpt beziehungsweise abgelassen wird. Sehr weiche Unterlagen sind kontraproduktiv, da sie das Umdrehen erschweren.

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