Medikamente am Steuer

Vorsicht, Unfallgefahr!

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Konsument 3/2011 veröffentlicht: 14.02.2011

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Rund drei Prozent aller Verkehrsunfälle gehen laut einer aktuellen Studie aus Frankreich auf die Einnahme von Medikamenten zurück.

Diese Medikamente beeinträchtigen die Wachheit, Wahrnehmung und Reaktionsschnelligkeit. Am gefährlichsten sind dabei Schlaf- und Beruhigungsmittel, die sich auch noch Stunden nach der Einnahme erheblich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Ebenfalls bedenklich sind Mittel gegen Parkinson, Epilepsie, Schizophrenie, verschiedene muskelentspannende Präparate (Muskelrelaxanzien), Blutdrucksenker, Antidepressiva und Antihistaminika.

Insulin und Diabetesmedikamente gefährden die Konzentrationsfähigkeit, da es zu extremen Blutzuckerspiegelschwankungen kommen kann. Wer solche Medikamente einnehmen muss, sollte sich unbedingt vom Arzt oder Apotheker gründlich beraten lassen, um sich gefahrlos wieder ans Steuer setzen und Maschinen bedienen zu können.

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Bild: VKI