Medikamente auf Reisen

Alles unter Kontrolle

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014

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Eine Reiseapotheke gehört zum Gepäck wie die Personaldokumente – vor allem für Menschen, die dauerhaft Arzneimittel nehmen müssen.

Ob Ihre Urlaubs(zauber)formel nun Sonne + Sand + Meer, Kultur + Kulinarik oder sonstwie lautet, eine Konstante sollte sie unbedingt enthalten: Ihre ganz persönliche Reiseapotheke mit allem, was Sie regelmäßig einnehmen. Denn manche Medikamente sind anderswo mitunter schwer oder gar nicht erhältlich.

In die Standard-Reiseapotheke gehören

Mittel gegen:

  • Übelkeit/Erbrechen
  • Reisekrankheit
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • allergische Reaktionen

Außerdem:

  • Fieber- und Schmerztabletten
  • Augen-/Ohren-/Nasentropfen
  • Desinfektionsmittel
  • Pflaster und Verbandmaterial
  • ein Fieberthermometer
  • fiebersenkende Zäpfchen für Kinder
  • bei Langstreckenflügen eventuell ein Mittel gegen Thrombosen

Ärztliches Attest in Englisch

Patienten mit chronischen Krankheiten und Langzeitmedikation klären mit ihrem Arzt ab, ob ihr Gesundheitszustand die geplante Reise erlaubt, und lassen sich eine ausreichende Menge an Medikamenten verschreiben. Damit es beim Zoll keine Schwierigkeiten gibt, ist ein ärztliches Attest über Krankheit und benötigte Medikamente sinnvoll – am besten in Englisch und mit den jeweiligen Wirkstoffnamen.

Wirkstoffnamen notieren, Sicherheitsbestimmungen beachten

Für den Fall, dass Sie doch Medikamente nachkaufen müssen, notieren Sie sich am besten den/die Wirkstoffnamen, denn im Ausland können Arzneimittel mit demselben Wirkstoff andere Handelsnamen haben. Die aktuellen Sicherheitsbestimmungen für Flugreisen gestatten die Mitnahme im Handgepäck, die 100-ml-Bestimmung gilt für flüssige Medikamente nicht. An der Sicherheitskontrolle sollte man allerdings auf die Medikamente aufmerksam machen und sie herzeigen.

Kühltasche gegen hohe Temperaturen

Der Innenraum eines Autos kann sich im Sommer extrem aufheizen, wenn Sie es länger im Freien abstellen. Zäpfchen schmelzen, Salben verderben und auch der Wirkstoff so mancher Tabletten ist temperaturempfindlich. Asthmasprays vertragen ebenfalls keine allzu hohen Temperaturen.

Am besten sind die Medikamente unter solchen Bedingungen in einer Kühltasche (bei 4 bis 8 °C) aufgehoben. Das ist besonders wichtig beim Transport von Insulin, das mit einer Wirkungsänderung reagieren kann, wenn es zu kalt gelagert wird.

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