Medikamente: Mittel bei Asthma

Mehr Luft!

Seite 1 von 12

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 5/2005 veröffentlicht: 21.04.2005

Inhalt

  • 500.000 Österreicher leiden an Asthma
  • Jedes zehnte Kind ist betroffen
  • Neue Medikamente bringen bessere Lebensqualität
  • 83 Präparate im Test

Husten aus dem Kinderzimmer

Welcher Schreck, wenn ich aufgewacht bin und aus dem Kinderzimmer Husten und das pfeifende, zischende Atmen gehört habe! Und diese Angst, wenn meine Tochter nach Luft gerungen hat und ihre Lippen blau wurden! Seit sie beim Spezialisten ist, hat meine Kleine nur noch selten akute Anfälle, und wir alle können wieder aufatmen“, berichtet eine besorgte Mutter. Asthma ist die häufigste chronische Krankheit von Kindern unter zehn Jahren. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl der Betroffenen verdoppelt.

Blaue Lippen

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung und Überempfindlichkeit der Atemwege: Die entzündungsbereite Schleimhaut der Bronchien reagiert krankhaft auf äußere Reize (Trigger) und schwillt an. Dadurch verkrampft sich die Muskulatur der Bronchialwand, und die Luftwege verengen sich noch mehr. Zudem verstopft eingedickter, glasiger Schleim die Bronchien. In der Folge staut sich die Luft in der Lunge und kann nur mühsam ausgeatmet werden, wodurch das typische pfeifende Atemgeräusch und Kurzatmigkeit entsteht, aus der Atemnot werden kann.

Wenige Reize genügen

Diese Anfälle sind sehr beängstigend. Oft genügen schon wenige Reize, um sie auszulösen: Anstrengung, kalte Luft, Nebel, (Zigaretten-) Rauch, Parfums, Lösungsmittel und Umweltschadstoffe. Auch Ärger, Kummer, Hektik, Angst und Überforderung, sogar Weinen und Lachen können Anfälle auslösen oder verstärken.

 

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen
KONSUMENT-Probe-Abo