Medikamente: Mittel bei starken Schmerzen (Teil 2)

Opiate als Hilfe

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Konsument 10/2004 veröffentlicht: 15.09.2004

Inhalt

  • Angst vor Sucht ist unbegründet
  • Unbedingt nach der Uhr einnehmen
  • Neue Anwendungsart: Pflaster

Morphin gegen starke Schmerzen

Suchtgift – der Begriff passt so gar nicht zu einem Medikament, das helfen soll. Doch bei starken und stärksten Schmerzen sind Opioide wie Morphin unentbehrlich. Mit ihnen werden akute Schmerzen gelindert, wie sie zum Beispiel nach Operationen auftreten, und anhaltende Tumorschmerzen bei Krebs.

Abgabe streng geregelt

Opioide heißen sie, weil sie den Opiaten verwandt sind, also den Wirkstoffen, die früher aus Opium gewonnen wurden. Gifte sind es, weil sie bei Überdosierung gefährliche Nebenwirkungen haben können, Suchtmittel, weil man von ihnen abhängig werden kann. Darum sind Bezug, Verordnung und Abgabe streng reglementiert. So streng, dass viele Ärzte sich schwer tun, sie in ausreichender Menge zu verordnen, und viele Patienten sich fürchten, sie oft genug anzuwenden.

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Bild: VKI