Medikamente: Wechsel- und Menstruationsbeschwerden

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Konsument 3/2010 veröffentlicht: 28.01.2010

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  • Bei Wechseljahrsbeschwerden einen Arzt aufsuchen
  • Vor- und Nachteile einer Hormontherapie abwägen
  • Alle getesteten Präparate sind wenig geeignet

Vor und nach der Menopause

Für manche Frauen beginnen sie schon ab 40, andere werden mit den Wechseljahren (Klimakterium) erst ab Mitte 50 konfrontiert. Das Klimakterium umfasst die Zeit kurz vor und nach der letzten von den Eierstöcken der Frau gesteuerten Periodenblutung (Menopause).

Bevor die Regel endgültig aussetzt, verläuft der Zyklus bereits häufig unregel­mäßig. Der exakte Zeitpunkt der Menopause lässt sich kaum bestimmen. Liegt die letzte Regelblutung länger als ein Jahr zurück, kann man davon ausgehen, dass die Menopause bereits eingetreten ist. - Zahlreiche Infos zu dem Thema bietet auch unser "Konsument"-Ratgeber " Wechseljahre".

Unterschiedliche Symptome

So unterschiedlich der Zeitpunkt, so verschieden sind auch die Symptome, mit denen sich Frauen in den Wechseljahren auseinandersetzen müssen. Von plötzlichen Hitzewallungen, Blutungsstörungen und Scheidentrockenheit bis hin zu Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Schlafproblemen, Depressionen und Konzentrationsschwäche reichen die Symptome.

Manche Frauen leiden stark darunter, andere nehmen kaum wahr, wann die Postmenopause, also die Zeit nach dem letzten Zyklus, angebrochen ist.

Auf körperliche Fitness achten

Das Klimakterium selbst ist als Übergangsphase zu verstehen. Während dieser Phase, in der die Frau ihre natürliche Fortpflanzungsfähigkeit verliert, kommt es zur Umstellung des Hormonhaushaltes und zu zahlreichen Veränderungen im weiblichen Organismus.

Am besten lassen sich die Konsequenzen meistern, wenn frau auf ­ihre Lebensweise achtet. Sportliche Betä­tigung stärkt den Bewegungsapparat, fördert das allgemeine Wohlbefinden und ­beschert eine gute Nachtruhe. Genauso wichtig ist eine Ernährung, die auf viel Obst, Gemüse und Milchprodukten basiert.

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Kommentare

  • Cimicifuga
    von EMW am 20.03.2010 um 09:48
    Habe so ein Präparat eta 2 Jahre genommen, dabei fast dauernd Druck in der Lebergegend, sowie nach einiger Zeit ständiges Jucken am Rücken verspürt.Da es mir trotzdem sehr geholfen aht, habe ich es noch einige Zeit weiter genommen.Die genannten Beschwerden verschwanden nach kurzer Zeit mit Absetzen des Präparates zur Gänze.
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