Medikamententest: Mittel zur Wundbehandlung

Gut versorgt

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 20.09.2007, aktualisiert: 15.10.2007

Inhalt

  • Zahlreiche Präparate geeignet
  • Mittel sollten grundsätzlich zurückhaltend angewendet werden
  • Tiefe und stark blutende Wunden vom Arzt versorgen lassen

Reinigung unter fließendem Wasser

Wie kein anderes Organ besitzt menschliche Haut die Fähigkeit, verlorene Zellen vollwertig zu ersetzen. Verletzte Hautschichten wachsen zusammen, der sich bildende Schorf wird abgestoßen und nach einiger Zeit sind sogar Narben kaum mehr zu erkennen. Oberflächliche Schürfwunden bedürfen dank des enormen Selbstheilungsvermögens meist keiner besonderen Behandlung. Eine Reinigung unter fließendem Wasser genügt. Blutende Wunden sollten nicht sofort mit einem Pflaster abgedeckt werden, damit Krankheitskeime durch den Blutfluss ausgewaschen werden können.

Arzt aufsuchen mit stark blutenden und tiefen Wunden

Komplikationen bei der Wundheilung treten in der Regel dann auf, wenn die Wunde stark verschmutzt ist oder die Wundränder weit auseinanderklaffen bzw. ausgefranst sind. Häufig sind derartige Verletzungen mit Bakterien infiziert, und es treten Entzündungsprozesse auf. Dabei werden Sekrete und Eiter, der im Wesentlichen aus weißen Blutkörperchen, Serum und zerstörtem Gewebe besteht, aus der Wunde abgesondert. Stark blutende und tiefe Wunden sollten von einem Arzt behandelt werden. Gleiches gilt, wenn sich eine Wunde nach einer Woche immer noch nicht schließt oder wunde Hautstellen weiterhin gerötet sind und schmerzen.

Bei kleineren verschmutzten Verletzungen und Schürfwunden kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, die betroffenen Bereiche mit geeigneten Mitteln zu behandeln. In der Apotheke sind dazu zahlreiche rezeptfreie Präparate im Angebot. Wir haben 28 Hautdesinfektions- und Wundpflegemittel genauer unter die Lupe genommen, die meisten davon erwiesen sich als geeignet.

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Bild: VKI