Medizin-Mythen

100 Fragen und Antworten

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KONSUMENT 11/2014 veröffentlicht: 22.10.2014

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Welches Mittel hilft gegen Cellulite, schützt Aspirin vor Krebs und ist das Glas Rotwein pro Tag tatsächlich gesund? Im neuen KONSUMENT-BUCH "100 Medizin Mythen" gehen wir 100 immer wieder aufgestellten Behauptungen aus der Welt der Medizin auf den Grund.

Glaubt man den Berichten in Zeitungen und Magazinen, bräuchte die Welt schlimme ­Erkrankungen wie Alzheimer, Krebs oder Rheuma eigentlich nicht mehr zu fürchten. Fast täglich werden wir mit Artikeln über und Werbung für Wundermittel konfrontiert, mit denen sich die genannten Krankheiten garantiert bekämpfen lassen.

Begeisterte Patienten, wunderbare Geschichten

Die großflächigen ­Inserate sind meist garniert mit Erfahrungsberichten von begeisterten Patienten, die die wunderbare Geschichte ihrer Genesung erzählen. Sympathisch wirkt auch, dass es ­häufig pflanzliche Präparate – teilweise nicht einmal Medikamente, sondern Nahrungs­ergänzungsmittel – sind, von denen eine derart durchschlagende Wirkung ausgehen soll.

Oft teuer und lange einzunehmen

Nimmt man die Investition in Inserate zum Maßstab, muss das Geschäft mit den Wundermitteln geradezu boomen. Offenbar lassen sich viele zum Kauf derartiger Präparate verleiten. Da die Mittel oft nicht gerade günstig sind und über einen längeren Zeitraum ein­genommen werden müssen, um ihre vermeintliche Wirkung zu erzielen, kann es richtig ­teuer werden. Dabei sind es nicht nur Krankheiten, die Kunden tief ins Portemonnaie ­greifen lassen. Auch bei Übergewicht oder Cellulite sitzt das Geld locker. Doch halten die Mittel, Tinkturen und Therapien wirklich, was die Werbung verspricht?

100 Mittel, Wirkstoffe und Therapien unter der Lupe

Für Konsumenten ist es so gut wie unmöglich, den Wahrheitsgehalt der Wirkungsversprechen zu überprüfen. Gemeinsam mit unserem Koope­rationspartnern von medizin-transparent.at, einem Projekt der österreichischen Cochrane Zweigstelle, haben wir deshalb 100 Mittel, Wirkstoffe, Verfahren sowie Therapien ausgewählt und unter die Lupe genommen. Auf den Prüfstand kamen dabei schulmedizinische wie komplementärmedizinische Präparate und ­Behandlungsformen.

Keine oder unzureichende Studien

Wir haben die Lite­ratur nach wissenschaftlichen Belegen durchforstet, um Antworten auf immer wieder gestellte ­Fragen zu finden. Das Ergebnis ist eher ernüchternd: In etwa der Hälfte aller untersuchten Fälle liegen überhaupt keine Studien vor beziehungsweise sind nur äußerst unzureichend ausgeführte Arbeiten vorhanden, die keine fundierten Aussagen über Schaden und ­Nutzen zulassen.

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