Medizinische Selbsttests

Nicht für den Hausgebrauch

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 17.03.2010

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  • Viele „Vorsorgetests“ sind kompliziert und teilweise umstritten
  • Eine Krankheitsdiagnose kann nur der Arzt stellen
  • Die Vorsorgeuntersuchung beim Arzt zahlt die Krankenkasse

Gesundheitsvorsorge ist wichtig. Dank regelmäßiger ärztlicher Untersuchungen lassen sich schwere Erkrankungen teilweise bereits im Frühstadium erkennen (Screening) und behandeln. Viele Krankheiten, aber auch eine Schwangerschaft oder Drogenkonsum hinterlassen in Blut, Urin oder Stuhl ihre Spuren, deshalb spielt die Labordiagnostik bei der Vorsorge eine wichtige Rolle.

Die Testverfahren wurden in den letzten Jahren standardisiert und ihre Handhabung vereinfacht. Was liegt also näher, als die Tests in handlichen Sets verpackt für den Hausgebrauch in den Handel zu bringen. Inzwischen werden längst nicht mehr nur Schwangerschaftstests angeboten. Ob Allergie-, Magengeschwür-, Cholesterin-, Darmpolypen-, Zucker- oder Prostatatests: In Apotheken, Drogerien oder im Internet kann der Patient aus einem breiten Angebot wählen.

Was kann ein Selbsttest leisten?

Was bringt das exzessive Homescreening? Ist es medizinisch zu verantworten, wenn der von Blasen- oder Magenproblemen geplagte Patient anstatt zum Arzt zu gehen selbst checkt, ob er an einer Harninfektion oder einem Magengeschwür leidet? Wie zuverlässig sind die Tests, wie lassen sich positive Ergebnisse interpretieren und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Wir haben insgesamt 21 verschiedene Screeningtests unter die Lupe genommen. Die Beurteilung, inwieweit die Produkte für den Hausgebrauch empfehlenswert sind, wurde von einem anerkannten Experten und Arzt für Vorsorgemedizin und Vorsorgetests vorgenommen.

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Bild: VKI