Muttermale

Schönheitszeichen oder Gesundheitsrisiko

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 27.04.2004

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Ob schmückendes Schönheitszeichen oder störendes Problem – bestimmte Muttermale sollten kontrolliert werden, bevor daraus ein gesundheitliches Risiko wird.

Flecken sind normal

Nahezu jeder Mensch hat pigmentierte Hautstellen in Form von Muttermalen, Leberflecken oder auch Altersflecken. Es ist von Vorteil, damit leben zu lernen und sie als persönliches Merkmal zu empfinden. Wie Augenfarbe und Nasenform ist die Anlage dazu schon bei der Geburt festgelegt. Muttermale (medizinische Bezeichnung: Naevi) sind unterschiedlich groß und können rund oder oval, flach oder erhaben, rau oder warzig, dunkel bis blauschwarz, gelbbraun bis fleischfarben, glatt oder behaart sein.

Entstehen oft in der Kindheit

Meist entstehen sie schon in der Kindheit, selten im Erwachsenenalter. Sie können sich in allen Hautschichten bilden und überall auf der Körperoberfläche befinden, sich im Lauf des Lebens zurückbilden oder größer werden. Muttermale entwickeln sich aus Hautzellen, die Pigment produzieren; mit der Leber haben „Leberflecken“ also nichts zu tun. Sie wandeln sich, weil die Pigmentzellen auf hormonelle Veränderungen reagieren. Sonnenbestrahlung kann die Bildung von Muttermalen fördern. Durch mechanische Reizung können sie sich entzünden.

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