Nabelschnurblut

Stammzellenvorsorge

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Konsument 3/2006 veröffentlicht: 21.02.2006

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Vor der Geburt unseres Kindes überlegen wir, ob wir eine Stammzellvorsorge mit Nabelschnurblut durchführen lassen sollen. Ist das heute schon sinnvoll?

Klinischer Einsatz derzeit noch Zukunftsmusik

Bei diesem Verfahren wird dem Neugeborenen Nabelschnurblut entnommen und eingefroren. Es enthält Stammzellen, die sich nur bei der Geburt gewinnen lassen. Dahinter steht die Hoffnung, dass sich in Zukunft mit Stammzellen vielleicht Krankheiten heilen lassen. Allerdings ist derzeit noch ungewiss, ob und wie das funktionieren wird. Dazu werden gerade Studien durchgeführt. Es gibt noch kaum Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit dieser Therapieansätze. Der klinische Einsatz ist aber sicher noch Zukunftsmusik. Allerdings sind Stammzellen eingefroren jahrzehntelang haltbar. Ob in diesem Zeitraum eine brauchbare Therapie entwickelt wird, kann heute niemand sagen. Ebenso ist es denkbar, dass Ihr Kind niemals an einer Erkrankung leiden wird, die eine derartige Therapie erfordert. Und möglicherweise können die gewonnenen Zellen später niemals sinnvoll verwendet werden. Eine Entscheidung dafür oder dagegen kann Ihnen also niemand abnehmen.

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Bild: VKI